Schweiz - Ein kritischer Rueckblick
Verfasst: Dienstag 6. Juli 2004, 15:35
Halloele
Nun da jetzt schon 1 1/2 Wochen seit dem Treffen vergangen sind moechte ich doch noch einen kleinen subjektiven Rueckblick posten. (Habe gerade in Amsterdam im Internetcafe Zeit (daher auch keine Umlaute))
Ich tue dieses hier, da ich nicht weiss wie lange das NewBeetleLive - Unterforum noch existiert.
Ich hoffe es fuehlt sich keiner auf den Schlipps getreten, wenn ich meine Meinung offen und ehrlich sage; die Moeglichkeit dieses hier zu tun, sollte uns ja von anderen Foren unterscheiden!
Erst einmal fand ich es ein sehr schoenes Treffen, wobei es sicher zu bemerken war, dass das Orgateam erstmalig eine solche Veranstaltung bereitete und somit noch mit diversen Kinderkrankheiten zu kaempfen hatte. Da sie sich aber dessen bewusst waren und die meisten "Fehler" - wenn es denn welche waren und nicht nur Auffassungsunterschiede - sicherlich nicht wiederholen werden, fand ich es trotzdem OK.
Sicherlich haben sich Autohaustreffen, langsam aber sicher etwas totgelaufen, und vielleicht kommen wir im deutschsprachigen Bereich auch langsam aber sicher zu touristischen Treffen wie es die francophonen Freunde schon laenger tun. Allerdings bin ich der Meinung, dass hier mehr drin gewesen waere.
Ich moechte vorweg schicken, dass ich bei allen angesprochenen Punkten boese Absicht voellig ausschliesse, und lediglich versuchen moechte einen kleinen Gedankenanstoss zu geben.
Bereits waerend des Samstages, bildeten sich sukksessive wieder die Gruppen, die sich schon von diversen Regio-Stammtischen kennen und quatschten, schlenderten und planten den restlichen Ablauf des Treffens fein saeuberlich jeder fuer sich. Sicher man freute sich natuerlich immer bekannte Gesichter wieder zu sehen (Das ging mir bei Juergen, Jeroentje, Klaus-Peter, Heiko, Sylvia und vielen anderen nicht anders), jedoch finde ich bietet so ein internationales Treffen die Moeglichkeit sich auch mit neuen Beetlefahrern bekannt zu machen, und somit neue Freunde zu gewinnen, umdamit nicht zuletzt die Community, durch einen sich personalisierenden Nickname zu staerken. Das ist meiner Meinung nach leider nur sehr sporadisch passiert, und das finde ich sehr schade. Ich fuer meinen Teil habe jedenfalls sehr nette franzoesische und schweizer Beetlefahrer kennengelernt und freue mich jetzt schon sie, sei es online oder live wiederzusehen. Sicherlich hatte auch das Orgateam durch den ein oder Anderen Programpunkt zum kennenlernen beitragen koennen, aber ich meine es mangelte auch etwas an Initiative der einzelnen Teilnehmer.
Der Abend mit dem gemeinsamen Dinner lief stimmungsmaessig sicherlich nicht so ab wie sich dass die meisten von uns vorgestellt hatten, und auch die Preisgestalltung war sicherlich kein Schnaeppchen, jedoch sind die hoeheren Schweizer Preise ja nun wirklich kein Geheimniss, und ausserdem zahle ich inzwischen bereits in 2 Dorstener Lokalitaeten Aehnliches. Aber auch hier bin ich aber der Meinung, dass eine groessere Vermischung, dem haette helfen koennen. Ich erinnere mich da sehr gerne an das kleine Luxemburgtreffen bei Norbert und Guy, wo Viki und ich uns in keinem Moment als Aussenstehende fuehlten, sondern eine tolle gemeinsame Stimmung aufkam. (Uebrigens auch ein Treffen vom Tourityp). Trotzdem finde ich, sollte es der Respekt vor der Arbeit und Muehe, aber auch den Ideen und Vorstellungen der Gastgeber gebieten, dass Beste aus einer solchen Situation zu machen. Geradezu kontraproduktiv empfand ich dann die Situation wo die nicht dinnierenden Freunde kamen und sich kurz spaeter nahezu der gesammte deutsche Tross in Richtung Campingplatz aufmachte. Nichts fuer ungut, aber das war der endgueltige Todesstoss des Abends. Als ich kurz hinunterging um das Elfmeterschiessen zu schauen, kam Viki dazu, und sagte mir auf meine Bemerkung, ich kaeme sofort zurueck zu der Gesellschaft, hin nur es gaebe keine Gesellschaft mehr. Etwas irritiert ging ich rauf um tatsaechlich nahezu nur noch die Gastgeber fuer sich an einem Tisch sitzen zu sehen. Ich fand das einen sehr traurigen Moment, weil auch Ihnen die Enttaeuschung anzusehen war.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich kann durchaus nachvollziehen, wenn sich die Camperfraktion noch gemuetlich ums Lagerfeuer gruppieren will, jedoch glaube ich haette man das auch eleganter loesen koennen.
Zwei Aussagen konnte ich am naechsten morgen jedoch ueberhaupt nicht nachvollziehen, als da zum ersten die Feststellung war, dass es ja klar sei, dass keiner bei dem 10er Eintritt nachkommen wuerde, da man sich ja frage wofuer dieser denn erhoben wuerde.
Also ich finde es war 1. klar im Vornherein gesagt, dass dieser Betrag zur Deckung der Saalmiete von Noeten war, und 2. in Anbetracht der zahlreichen nichtabgemeldeten Fehlenden nicht noch zu Erwarten dass unsere Schweizer Freunde neben dem dadurch entstandenen Defizit noch auf den Eintritt verzichten.
Das Andere war die Aussage, dass der Campinggrill alleine schon deshalb die bessere Alternative war, weil das Essen ja eh nicht so toll war.
Da wo ich sass hatte ich einen ganz anderen Eindruck, und sowohl Viki als aich mir hat es sehr gut geschmeckt. (Etwas laenger haetten die einzelnen Gaenge aber aufserviert bleiben koennen, so fuer Gefraessige wie mich).
Jedenfalls sass mir gegenueber ein Paar welches ein Stadtfest hatte sausen lassen um zum ersten Mal bei einem Beetletreffen dabei zu sein; ich hoffe, dass sie trotz Ihrer deutlich zu vernehmenden Enttaeuschung auch in Zukunft noch einmal wieder kehren. Ich empfand Euch zumindest als absolute Bereicherung des Gespraechsabends.
Besonders schade fand ich den Ausspruch eines Teilnehmers, der sinngemaess sagte:
"An den "unter 100 Club" kommst Du ja eh nicht ran, die sind sowieso ein Grueppchen fuer sich!"
Unabhaengig davon dass ich das nicht so krass sehe, stimmt es mich jedoch traurig, wenn sich so ein Eindruck bildet. Es waere einfach schade, wenn sich wieder eine Spaltung in der Community herauskristallisieren wuerde. Ich bin jedenfalls der Meinung dass gemeinsam viel schoener ist.
Abschliessend moechte ich noch einmal betonen, dass es sich hier um eine rein subjektive Einschaetzung haldelt und es mir fern liegt jemanden persoenlich anzugreifen, desshalb habe ich auch alles namenlos zitiert - die Betreffenden koennen sioch ja selber dazu aeussern, wenn sie moegen. Ich finde nur, man haette mehr aus diesem Treffen machen koennen, und den Kreise der sich kennendenlernenden Mitbeetlefahrer deutlich vergroessern.
Trotzdem hat uns Beiden das Treffen tierisch viel Freude bereitet, und es war die einzig richtige Entscheidung, unser traditionelles Assenweekend diesmal zu opfern.
Ich hoffe ich kann mich trotz dieses Postings noch bei zukuenftigen Treffen und/oder Stammtischen sehen lassen, es musste nur einfach mal raus, und die Offenheit und Faehigkeit zur Selbstkritik unterscheiden ja schliesslich unsere Community von einem gewissen "Mitbewerber am Markt" in dessen Newsletterverzeichniss ich wie durch ein Wunder ploetzlich wieder offen doppelt reingerutscht bin.
Ich hoffe zumindest, dass ich im Sommer noch ein oder zwei Termine wahrnehmen kann und wir uns somit zumindest zum Teil wiedersehen.
Nun da jetzt schon 1 1/2 Wochen seit dem Treffen vergangen sind moechte ich doch noch einen kleinen subjektiven Rueckblick posten. (Habe gerade in Amsterdam im Internetcafe Zeit (daher auch keine Umlaute))
Ich tue dieses hier, da ich nicht weiss wie lange das NewBeetleLive - Unterforum noch existiert.
Ich hoffe es fuehlt sich keiner auf den Schlipps getreten, wenn ich meine Meinung offen und ehrlich sage; die Moeglichkeit dieses hier zu tun, sollte uns ja von anderen Foren unterscheiden!
Erst einmal fand ich es ein sehr schoenes Treffen, wobei es sicher zu bemerken war, dass das Orgateam erstmalig eine solche Veranstaltung bereitete und somit noch mit diversen Kinderkrankheiten zu kaempfen hatte. Da sie sich aber dessen bewusst waren und die meisten "Fehler" - wenn es denn welche waren und nicht nur Auffassungsunterschiede - sicherlich nicht wiederholen werden, fand ich es trotzdem OK.
Sicherlich haben sich Autohaustreffen, langsam aber sicher etwas totgelaufen, und vielleicht kommen wir im deutschsprachigen Bereich auch langsam aber sicher zu touristischen Treffen wie es die francophonen Freunde schon laenger tun. Allerdings bin ich der Meinung, dass hier mehr drin gewesen waere.
Ich moechte vorweg schicken, dass ich bei allen angesprochenen Punkten boese Absicht voellig ausschliesse, und lediglich versuchen moechte einen kleinen Gedankenanstoss zu geben.
Bereits waerend des Samstages, bildeten sich sukksessive wieder die Gruppen, die sich schon von diversen Regio-Stammtischen kennen und quatschten, schlenderten und planten den restlichen Ablauf des Treffens fein saeuberlich jeder fuer sich. Sicher man freute sich natuerlich immer bekannte Gesichter wieder zu sehen (Das ging mir bei Juergen, Jeroentje, Klaus-Peter, Heiko, Sylvia und vielen anderen nicht anders), jedoch finde ich bietet so ein internationales Treffen die Moeglichkeit sich auch mit neuen Beetlefahrern bekannt zu machen, und somit neue Freunde zu gewinnen, umdamit nicht zuletzt die Community, durch einen sich personalisierenden Nickname zu staerken. Das ist meiner Meinung nach leider nur sehr sporadisch passiert, und das finde ich sehr schade. Ich fuer meinen Teil habe jedenfalls sehr nette franzoesische und schweizer Beetlefahrer kennengelernt und freue mich jetzt schon sie, sei es online oder live wiederzusehen. Sicherlich hatte auch das Orgateam durch den ein oder Anderen Programpunkt zum kennenlernen beitragen koennen, aber ich meine es mangelte auch etwas an Initiative der einzelnen Teilnehmer.
Der Abend mit dem gemeinsamen Dinner lief stimmungsmaessig sicherlich nicht so ab wie sich dass die meisten von uns vorgestellt hatten, und auch die Preisgestalltung war sicherlich kein Schnaeppchen, jedoch sind die hoeheren Schweizer Preise ja nun wirklich kein Geheimniss, und ausserdem zahle ich inzwischen bereits in 2 Dorstener Lokalitaeten Aehnliches. Aber auch hier bin ich aber der Meinung, dass eine groessere Vermischung, dem haette helfen koennen. Ich erinnere mich da sehr gerne an das kleine Luxemburgtreffen bei Norbert und Guy, wo Viki und ich uns in keinem Moment als Aussenstehende fuehlten, sondern eine tolle gemeinsame Stimmung aufkam. (Uebrigens auch ein Treffen vom Tourityp). Trotzdem finde ich, sollte es der Respekt vor der Arbeit und Muehe, aber auch den Ideen und Vorstellungen der Gastgeber gebieten, dass Beste aus einer solchen Situation zu machen. Geradezu kontraproduktiv empfand ich dann die Situation wo die nicht dinnierenden Freunde kamen und sich kurz spaeter nahezu der gesammte deutsche Tross in Richtung Campingplatz aufmachte. Nichts fuer ungut, aber das war der endgueltige Todesstoss des Abends. Als ich kurz hinunterging um das Elfmeterschiessen zu schauen, kam Viki dazu, und sagte mir auf meine Bemerkung, ich kaeme sofort zurueck zu der Gesellschaft, hin nur es gaebe keine Gesellschaft mehr. Etwas irritiert ging ich rauf um tatsaechlich nahezu nur noch die Gastgeber fuer sich an einem Tisch sitzen zu sehen. Ich fand das einen sehr traurigen Moment, weil auch Ihnen die Enttaeuschung anzusehen war.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich kann durchaus nachvollziehen, wenn sich die Camperfraktion noch gemuetlich ums Lagerfeuer gruppieren will, jedoch glaube ich haette man das auch eleganter loesen koennen.
Zwei Aussagen konnte ich am naechsten morgen jedoch ueberhaupt nicht nachvollziehen, als da zum ersten die Feststellung war, dass es ja klar sei, dass keiner bei dem 10er Eintritt nachkommen wuerde, da man sich ja frage wofuer dieser denn erhoben wuerde.
Also ich finde es war 1. klar im Vornherein gesagt, dass dieser Betrag zur Deckung der Saalmiete von Noeten war, und 2. in Anbetracht der zahlreichen nichtabgemeldeten Fehlenden nicht noch zu Erwarten dass unsere Schweizer Freunde neben dem dadurch entstandenen Defizit noch auf den Eintritt verzichten.
Das Andere war die Aussage, dass der Campinggrill alleine schon deshalb die bessere Alternative war, weil das Essen ja eh nicht so toll war.
Da wo ich sass hatte ich einen ganz anderen Eindruck, und sowohl Viki als aich mir hat es sehr gut geschmeckt. (Etwas laenger haetten die einzelnen Gaenge aber aufserviert bleiben koennen, so fuer Gefraessige wie mich).
Jedenfalls sass mir gegenueber ein Paar welches ein Stadtfest hatte sausen lassen um zum ersten Mal bei einem Beetletreffen dabei zu sein; ich hoffe, dass sie trotz Ihrer deutlich zu vernehmenden Enttaeuschung auch in Zukunft noch einmal wieder kehren. Ich empfand Euch zumindest als absolute Bereicherung des Gespraechsabends.
Besonders schade fand ich den Ausspruch eines Teilnehmers, der sinngemaess sagte:
"An den "unter 100 Club" kommst Du ja eh nicht ran, die sind sowieso ein Grueppchen fuer sich!"
Unabhaengig davon dass ich das nicht so krass sehe, stimmt es mich jedoch traurig, wenn sich so ein Eindruck bildet. Es waere einfach schade, wenn sich wieder eine Spaltung in der Community herauskristallisieren wuerde. Ich bin jedenfalls der Meinung dass gemeinsam viel schoener ist.
Abschliessend moechte ich noch einmal betonen, dass es sich hier um eine rein subjektive Einschaetzung haldelt und es mir fern liegt jemanden persoenlich anzugreifen, desshalb habe ich auch alles namenlos zitiert - die Betreffenden koennen sioch ja selber dazu aeussern, wenn sie moegen. Ich finde nur, man haette mehr aus diesem Treffen machen koennen, und den Kreise der sich kennendenlernenden Mitbeetlefahrer deutlich vergroessern.
Trotzdem hat uns Beiden das Treffen tierisch viel Freude bereitet, und es war die einzig richtige Entscheidung, unser traditionelles Assenweekend diesmal zu opfern.
Ich hoffe ich kann mich trotz dieses Postings noch bei zukuenftigen Treffen und/oder Stammtischen sehen lassen, es musste nur einfach mal raus, und die Offenheit und Faehigkeit zur Selbstkritik unterscheiden ja schliesslich unsere Community von einem gewissen "Mitbewerber am Markt" in dessen Newsletterverzeichniss ich wie durch ein Wunder ploetzlich wieder offen doppelt reingerutscht bin.
Ich hoffe zumindest, dass ich im Sommer noch ein oder zwei Termine wahrnehmen kann und wir uns somit zumindest zum Teil wiedersehen.
es ist ein Treffen auf die Bühne zu stellen.
, die Besucher wollen laufend unterhalten werden, und die Organisatoren sollen als Animator ein Fulltime Programm abliefern. Ich kenn das von unserem Käfer-Club, die „einfachen Stammtische“ werden gemieden, es ist ja nix mehr los außer das man sich unterhalten kann.
und muss einer Familienkutsche
), sodass sich im Prinzip keiner ausgeschlossen fühlen muss.