relativ ist der Diesel wertbeständiger, d.h. du verlierst weniger %.
da aber 40 % von 20000 EUR immer noch nur 8000 EURO sind,
aber 38% von 22000 EUR 8390 EURO sind, verliert der Diesel prozentual weniger, aber absolut mehr!
d.h in diesem Beispiel hättest du an dem Diesel 390 EURO mehr Wertverlust gehabt!! (ca. 3-jährige Haltedauer.)
so, ich habe jetzt mal die entsprechenden Vergleiche aus 2005 vom ADAC herauskopiert (s.u.)
wobei 2005 der Diesel noch deutlich preiswerter war, es sich die Verhältnisse also eher zugunsten Benziner verschoben haben. (am günstigsten wäre Gas)
@Hr. v. Fleckenstein, ich bekomme auch beim 1,4er 11 l /100km durch die Einspritzdüsen.
und damit muß ich noch nicht mal rasen, sondern einfach nur Vollgas. dito mit den (Golf/Passat) TDI, man haut den Tempomaten rein, und drück einfach häufiger mal die schneller (resume) Taste.
Inspektionskosten:
Die Inspektionskosten liegen beim Diesel normalerweise etwas höher als beim Benziner. Der Diesel hat von Haus aus, eine höhere Ölfüllmenge und bekommt zusätzlich alle 30.000km einen neuen, relativ teuren Kraftstoffilter (ca. 40 Euro). Neue Zündkerzen für den Benziner kosten dagegen „nur“ die Hälfte. Zusätzlich hat der Diesel oft noch eine Schallschutzwanne unter dem Motor, die sich in höheren Arbeitslöhnen niederschlägt.
Informationen Informationen
aus der
ADAC
FAHRZEUGTECHNIK ers. Stand 01/05
23078
Stand: 07/05
Diesel gegen Benziner im Kostenvergleich
Mit welcher Motorversion fährt man günstiger?
Die Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes zeigt es klar und deutlich: Vergangenes Jahr hatte schon fast
jeder zweite verkaufte Neuwagen einen Dieselmotor unter der Haube -angesichts der Pluspunkte bei
Verbrauchswerten und Kraftstoffpreisen sicherlich nicht überraschend. Immerhin "rentierte" sich nach
ADAC-Berechnungen die Diesel-Variante häufig schon bei Jahres-Fahrleistungen ab 10.000 Kilometern.
Diese Berechnungen, in die neben dem Neuwagenpreis auch der Wertverlust, die Kraftstoff-und
Werkstattkosten sowie Versicherung und Steuern mit einfließen, werden von uns laufend aktualisiert –
und das aus gutem Grund: Schon geringfügige Veränderungen der Kostenelemente können sich in der
Wirtschaftlichkeit bemerkbar machen. Besonders deutlich zeigt sich das zur Jahresmitte 2005: Der
durchschnittliche Preisabstand der beiden Kraftstoffsorten hat sich weiter, wenn auch nicht mehr so stark
wie im vergangenen Jahr, verringert. Und für Dieselmodelle ohne Russpartikelfilter muss von einer etwas
ungünstigeren Restwert-Prognose ausgegangen werden.
Womit sich zeigt: Bei Jahresfahrleistungen zwischen ca. 10.000 km und 30.000 km "blind" zum Dieselmodell
zu greifen, kann zum Fehlgriff werden. Sofern man pro Jahr nicht mehr als 20.000 km fährt, liegt
der Anteil der "unrentablen" Dieselmodelle auf dem Markt bereits bei knapp 20%. Selbst 30.000 km/Jahr
sind nicht unbedingt eine Diesel-Domäne: Bei rund 5% der Modelle liegt die Rentabilitäts-Schwelle sogar
noch darüber. Andererseits ist immer noch ein Drittel (ca. 35

des Diesel-Neuwagenangebots auch für
den typischen „Otto-Normalfahrer“, der im Schnitt rund 11.000 km pro Jahr zurücklegt, interessant.
Welche Modelle dies sind, zeigt Ihnen unser Kostenvergleich.
Diesel-typische Kostenelemente
Niedriger Verbrauch und günstige(re) Spritpreise sind die eine Seite -zu schaffen machen dem Diesel,
mehr oder weniger deutlich, diese Kostenelemente:
•
der Neuwagenpreis liegt meist höher
•
die Versicherungsprämien sind häufig teurer
•
die Intervalle für Inspektion/Ölwechsel sind unter Umständen kürzer
•
der Kfz-Steuersatz ist höher (um 8,69 €/100 cm3 Hubraum in Schadstoffklasse Euro 3 und 4)
•
etliche Dieselmodelle erfüllen immer noch nicht die Schadstoffklasse "Euro 4".
450 Modelle im Benziner/Diesel-KostenvergleichFür über 450 Modellpaarungen – nahezu für alle auf dem deutschen Markt erhältlichen Basismodelle haben
wir wieder in vier gängigen Kilometer-Kategorien der Benzin- die vergleichbare Dieselvariante
gegenübergestellt. Bei welcher Jahres-Fahrleistung welche Motorversion günstiger abschneidet, ist durch
Fettdruck hervorgehoben. Sollte exakt "Ihr" Auto nicht dabei sein: Anhand ähnlicher Modelle lässt sich in
unserer Aufstellung sicher ein Anhaltspunkt finden. Womit unter Kosten-Gesichtspunkten die Entscheidung
nicht mehr schwer fallen sollte.
Und welche Auswirkungen haben künftige Spritpreisänderungen? Planungshilfe liefert hier in jedem Fall
diese Faustregel: Egal ob Benziner oder Diesel; eine Spritpreiserhöhung von beispielsweise 10 Cent pro
Liter schlägt sich für ein Fahrzeug mit einem Verbrauch von 10 ltr./100 km mit genau 1 Cent je Kilometer
nieder (bei einem Fahrzeug mit 7,5 ltr. Verbrauch demzufolge 0,75 Cent je Kilometer).
Die Berechnungs-Grundlagen
Basis: ADAC Autokosten-Datenbank. Im Kostenvergleich über vier Jahre berücksichtigt: Wertverlust (ohne Zinsen),
Aufwand für Ölwechsel, Inspektionen sowie übliche Verschleißteile und Kosten für Reifenersatz. Kfz-Steuer,
Kraftstoff- und Ölnachfüllkosten (Herstellerangaben zum Verbrauch nach ECE), Kraftstoffpreise je Liter: Diesel 1,08
€, Normal 1,21 €, Super 1,23 €, SuperPlus 1,29 €), Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung mit je 50 %
(Standardtarif ADAC Autoversicherung, ohne Zusatzrabatte). Alle Angaben entsprechen dem Stand Juni/Juli 2005.