Rot-Grün einigt sich auf neue Pendlerpauschale
Verfasst: Mittwoch 24. September 2003, 08:42
Die rot-grünen Regierungsparteien haben sich auf eine neue Regelung für die Pendlerpauschale geeinigt. Die Pauschale war hart umkämpft, weil sie zwar zu den Sparmaßnahmen beitragen sollte, aber keinen diskriminieren durfte.
Die Pendlerpauschale wird auf 15 Cent je Kilometer gekürzt. Darauf verständigte sich die Koalition am Dienstag, wie die Finanzsprecher von SPD und Grünen, Jörg-Otto Spiller und Christine Scheel, in Berlin erklärten. Zurzeit beträgt die Entfernungspauschale 36 Cent für die ersten zehn und 40 Cent für jeden weiteren Kilometer. Das Kürzungsvolumen beträgt den Angaben zufolge drei Milliarden Euro. Die 15 Cent gelten für jeden zurückgelegten Kilometer, egal welches Verkehrsmittel der Pendler nutzt.
Die Koalition verwarf damit endgültig den Vorschlag von Bundesfinanzminister Hans Eichel, künftig nur noch Steuerzahlern mit einem Arbeitsweg von mindestens 21 Kilometer Kilometergeld zu gewähren. "Eichel ist mit der jetzigen Lösung einverstanden", sagte Spiller.
Das Land Rheinland-Pfalz will sich im Bundesrat Kürzungen zu Lasten der Pendler widersetzen. Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) erklärte am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Mainz, das Land werde Änderungen an der Entfernungspauschale nur dann zustimmen, wenn die Interessen von Pendlern berücksichtigt würden, die mittlere und weite Strecken zur Arbeit zurücklegten. Beck lehnte auch eine gleichmäßige Kürzung der Entfernungspauschale für alle Pendler ab, wie sie am Dienstag von der rot-grünen Koalition beschlossen worden war.
Der Regierungschef kündigte an, Rheinland-Pfalz werde am kommenden Freitag im Bundesrat eine entsprechende Protokollerklärung abgeben. Das Land ist besonders stark von der Pendlerproblematik betroffen. Täglich fahren Hunderttausende Berufstätige von Rheinland-Pfalz aus zu ihren Arbeitsplätzen in den Ballungsgebieten von Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.
Quelle: rp-online
Die Pendlerpauschale wird auf 15 Cent je Kilometer gekürzt. Darauf verständigte sich die Koalition am Dienstag, wie die Finanzsprecher von SPD und Grünen, Jörg-Otto Spiller und Christine Scheel, in Berlin erklärten. Zurzeit beträgt die Entfernungspauschale 36 Cent für die ersten zehn und 40 Cent für jeden weiteren Kilometer. Das Kürzungsvolumen beträgt den Angaben zufolge drei Milliarden Euro. Die 15 Cent gelten für jeden zurückgelegten Kilometer, egal welches Verkehrsmittel der Pendler nutzt.
Die Koalition verwarf damit endgültig den Vorschlag von Bundesfinanzminister Hans Eichel, künftig nur noch Steuerzahlern mit einem Arbeitsweg von mindestens 21 Kilometer Kilometergeld zu gewähren. "Eichel ist mit der jetzigen Lösung einverstanden", sagte Spiller.
Das Land Rheinland-Pfalz will sich im Bundesrat Kürzungen zu Lasten der Pendler widersetzen. Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) erklärte am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Mainz, das Land werde Änderungen an der Entfernungspauschale nur dann zustimmen, wenn die Interessen von Pendlern berücksichtigt würden, die mittlere und weite Strecken zur Arbeit zurücklegten. Beck lehnte auch eine gleichmäßige Kürzung der Entfernungspauschale für alle Pendler ab, wie sie am Dienstag von der rot-grünen Koalition beschlossen worden war.
Der Regierungschef kündigte an, Rheinland-Pfalz werde am kommenden Freitag im Bundesrat eine entsprechende Protokollerklärung abgeben. Das Land ist besonders stark von der Pendlerproblematik betroffen. Täglich fahren Hunderttausende Berufstätige von Rheinland-Pfalz aus zu ihren Arbeitsplätzen in den Ballungsgebieten von Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.
Quelle: rp-online