Terroralarm wegen Kabeljacke
Verfasst: Mittwoch 7. Januar 2004, 10:25
Wegen einer beheizbaren Motorradjacke ist eine Passagierin noch kurz vor dem Start in Paris aus dem Flugzeug geholt worden. Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums musste die Frau die Delta-Maschine nach Cincinnati am Dienstag (Ortszeit) wieder verlassen, weil Drähte aus ihrer Jacke herausschauten. Sprengstoffexperten untersuchten das Kleidungsstück, wie aus Kreisen der französischen Polizei verlautete. Mehrere Passagiere des Fluges wurden verhört.
Mit einer Stunde Verspätung startete die Maschine schließlich in die USA. US-Kampfflugzeuge hätten dann über dem Atlantischen Ozean die Begleitung des Flugszeugs aufgenommen, berichtete der US-Nachrichtensender CNN.
In Cincinnati landete die Boeing 767 aus Sicherheitsgründen im eingezäunten Frachtbereich des Flughafens, der mehrere hundert Meter vom Terminal entfernt ist. Danach wurden erneut alle Passagiere und ihr Gepäck kontrolliert. Rund zehn Männer aus dem Nahen Osten seien verhört worden, sagte einer der Betroffenen.
Die Sicherheitskräfte hätten später festgestellt, dass die Kabel Teil der Lederjacke seien und die Frau keine Gefahr darstelle, teilte ein Beamter des US-Heimatschutzministeriums mit. Es handelte sich den Angaben zufolge um eine Französin, die aus Amman in Jordanien kam und von Paris aus in die USA fliegen wollte.
Nach einer eingehenden Kontrolle und Befragung habe sie den nächsten Flug nach Cincinnati nehmen können, teilten die Flughafenbehörden mit. Die Frau werde strafrechtlich nicht weiter verfolgt, sie sei den französischen Experten für Terror-Bekämpfung auch nicht bekannt gewesen.
Wegen der von den USA vorgeschriebenen verschärften Sicherheitskontrollen hatte unterdessen ein Flug der British Airways von London nach Washington den vierten Tag in Folge fast zwei Stunden Verspätung.
Aus Furcht vor Anschlägen hatte die US-Regierung vor Weihnachten den nationalen Terroralarm auf die zweithöchste Stufe Orange angehoben.
Quelle: news.focus.msn.de
Mit einer Stunde Verspätung startete die Maschine schließlich in die USA. US-Kampfflugzeuge hätten dann über dem Atlantischen Ozean die Begleitung des Flugszeugs aufgenommen, berichtete der US-Nachrichtensender CNN.
In Cincinnati landete die Boeing 767 aus Sicherheitsgründen im eingezäunten Frachtbereich des Flughafens, der mehrere hundert Meter vom Terminal entfernt ist. Danach wurden erneut alle Passagiere und ihr Gepäck kontrolliert. Rund zehn Männer aus dem Nahen Osten seien verhört worden, sagte einer der Betroffenen.
Die Sicherheitskräfte hätten später festgestellt, dass die Kabel Teil der Lederjacke seien und die Frau keine Gefahr darstelle, teilte ein Beamter des US-Heimatschutzministeriums mit. Es handelte sich den Angaben zufolge um eine Französin, die aus Amman in Jordanien kam und von Paris aus in die USA fliegen wollte.
Nach einer eingehenden Kontrolle und Befragung habe sie den nächsten Flug nach Cincinnati nehmen können, teilten die Flughafenbehörden mit. Die Frau werde strafrechtlich nicht weiter verfolgt, sie sei den französischen Experten für Terror-Bekämpfung auch nicht bekannt gewesen.
Wegen der von den USA vorgeschriebenen verschärften Sicherheitskontrollen hatte unterdessen ein Flug der British Airways von London nach Washington den vierten Tag in Folge fast zwei Stunden Verspätung.
Aus Furcht vor Anschlägen hatte die US-Regierung vor Weihnachten den nationalen Terroralarm auf die zweithöchste Stufe Orange angehoben.
Quelle: news.focus.msn.de