Autohersteller geschockt über Verhalten der Verbraucher
Verfasst: Montag 16. Februar 2004, 08:20
Die deutschen Autohersteller sind über die mangelnde Kaufbereitschaft der Verbraucher geschockt. Als Ursache für den Rückgang um mehr als zwölf Prozent sähen die Firmen die Verunsicherung der Verbraucher, schreibt eine Zeitung.
Der Aufschwung finde in allen Prognosen statt, "nur nicht in den Auftragsbüchern der Autoindustrie, sagte VW-Chef Bernd Pischetsrieder der "Welt am Sonntag". Die Entwicklung habe "weniger mit den Fakten zu tun, als vielmehr mit dem Gefühl der Menschen, dass ihnen das Geld knapp werden könnte".
Der Präsident des Verbandes der deutschen Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, sagte: "Wir müssen erkennen, dass die Verbraucherverunsicherung so groß und nachhaltig ist, dass selbst attraktive neue Modelle den Markt nicht drehen oder ziehen können." Doch die Hoffnung auf eine "allmähliche Belebung" und das Erreichen des Absatzziels von 3,35 Millionen Autos im laufenden Jahr wolle er trotzdem noch nicht aufgeben.
Die aktuelle Entwicklung dürfte zu einer weiteren Verlagerung von Produktionen ins Ausland führen, betont das Blatt. "Seit geraumer Zeit beobachten wir Entwicklungen, die uns sehr zu denken geben", mahnt Kurt Hornschild vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Wertschöpfungskette der deutschen Autobauer nehme immer weiter ab – von 30 Prozent im Jahr 1995 auf rund 20 Prozent im vergangenen Jahr.
Für FDP-Generalsekretärin Cornelia Piper ist der Einbruch in der Autoindustrie "die Folge der verfehlten Wirtschaftspolitik des einstigen Autokanzlers Gerhard Schröder". BDI-Präsident Michael Rogowski sieht im Tarifabschluss der Metallindustrie weitere Gefahren für die Autobranche. "Dieser Abschluss ist alles andere als hilfreich", sagte er der Zeitung.
Quelle: rp-online
Der Aufschwung finde in allen Prognosen statt, "nur nicht in den Auftragsbüchern der Autoindustrie, sagte VW-Chef Bernd Pischetsrieder der "Welt am Sonntag". Die Entwicklung habe "weniger mit den Fakten zu tun, als vielmehr mit dem Gefühl der Menschen, dass ihnen das Geld knapp werden könnte".
Der Präsident des Verbandes der deutschen Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, sagte: "Wir müssen erkennen, dass die Verbraucherverunsicherung so groß und nachhaltig ist, dass selbst attraktive neue Modelle den Markt nicht drehen oder ziehen können." Doch die Hoffnung auf eine "allmähliche Belebung" und das Erreichen des Absatzziels von 3,35 Millionen Autos im laufenden Jahr wolle er trotzdem noch nicht aufgeben.
Die aktuelle Entwicklung dürfte zu einer weiteren Verlagerung von Produktionen ins Ausland führen, betont das Blatt. "Seit geraumer Zeit beobachten wir Entwicklungen, die uns sehr zu denken geben", mahnt Kurt Hornschild vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Wertschöpfungskette der deutschen Autobauer nehme immer weiter ab – von 30 Prozent im Jahr 1995 auf rund 20 Prozent im vergangenen Jahr.
Für FDP-Generalsekretärin Cornelia Piper ist der Einbruch in der Autoindustrie "die Folge der verfehlten Wirtschaftspolitik des einstigen Autokanzlers Gerhard Schröder". BDI-Präsident Michael Rogowski sieht im Tarifabschluss der Metallindustrie weitere Gefahren für die Autobranche. "Dieser Abschluss ist alles andere als hilfreich", sagte er der Zeitung.
Quelle: rp-online