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Viele Autos vertragen auch Normal statt Super

Verfasst: Mittwoch 12. Oktober 2005, 11:49
von rote Zora
Wer als Autofahrer nicht weiß, welchen Kraftstoff sein Wagen verträgt, sollte sich an der Hersteller wenden. Oft stehen die zulässigen Qualitäten innen an der Tankklappe. Denn viele Autos lassen sich statt mit den empfohlenen hochwertigen und teuren Benzinsorten Super plus oder Super auch mit dem mehrere Cent billigeren Normalbenzin betanken.
Nach einer Umfrage der Zeitschrift "Auto-Bild" unter 30 Herstellern raten nur elf eindeutig von der Verwendung niedrigerer Spritsorten ab. Mehr als die Hälfte geben sich auch mit einer geringeren Oktanzahl zufrieden.

BMW, Opel, Renault, Suzuki und Volvo weisen sogar ausdrücklich darauf hin, dass in ihren Wagen ein Sensorsystem die Klopffestigkeit des Benzins erkennt und den Motorbetrieb anpasst, wie das Blatt als Ergebnis einer Umfrage berichtete. Allerdings könne dabei die Leistung zurückgehen und der Verbrauch ansteigen.

Unter den Herstellern, die auf der empfohlenen Spritqualität bestehen, warnt Peugeot der Zeitschrift zufolge dagegen gar vor möglichen Motorschäden. Seat lässt geringere Spritqualität zu, warnt aber gleichzeitig vor hohen Drehzahlen oder starker Belastung. Dies könne zum Motorschaden führen.

Auch Toyota mag billigeren Sprit nur in Ausnahmefällen zulassen: "Langfristig beziehungsweise als Spartrick raten wir ab", zitiert "Auto-Bild". Das Blatt hatte gemeinsam mit der Dekra am Beispiel Skoda Octavia ermittelt, dass die Leistung von 115 PS mit Super Plus (98 Oktan) auf 110 PS mit Normalbenzin (91 Oktan) absinkt. Der Verbrauch erhöhte sich dabei um 0,03 Liter auf 100 Kilometern.



Quelle: rp-online