HILFE!! Diesel im Benzin-Tank

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beeti
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HILFE!! Diesel im Benzin-Tank

Beitragvon beeti » Freitag 23. Mai 2003, 21:15

hi an alle,

hat jemand seinen dr. in motorkunde gemacht :idea: .
habe ein großes problem,
vor ein paar wochen, hatte ich mal wieder meine kugel
in der wekstatt :( , mein tankgeber war def. ,soweit kein problem,
man saugte den sprit ab, wechselte den geber, und sprit wieder
zurück.
2 tage später sprang meine kugel schlecht an, und ich zog eine
große blaue wolke :shock: :shock: hinter mir her.
nach 10 tagen werkstatt pause, stelle sich heraus, das ich 15%
dieselanteil in meinem spritt hatte, und ca. 2L benzin im motoroel,
( das bedeutet 7L in der oelwanne, das der motor dann angesaugt
hat, nur wie kommt der sprit in das oel :?: )
tja, im tank, in dem mein sprit zwischen gelagert wurde, war noch diesel.
da der fehler nicht sofort erkannte wurde, hat man immer wieder oel abgelassen
und ist dann ein paar kilometer gefahren, nach ca.150 km wieder 2L mehr,
das bedeutet am ende eine verdünnung mit benzin um ca. 50%.
das autohaus hat den fehler zugegeben, aber kann mir nicht zusichern das mein
motor einen schaden hat oder nicht :evil: .
nun die frage an euch, was kann jetzt passieren.

mfg
Beeti
Zuletzt geändert von beeti am Montag 26. Mai 2003, 22:53, insgesamt 1-mal geändert.

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Olli
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Beitragvon Olli » Samstag 24. Mai 2003, 00:21

Hallo Beeti,

schon mittelfristig wird dein motor durch diese Aktion schaden nehmen. Durch die Extreme Ölverdünnung ist dieses zu dünnflüssig geworden um extrem belastete "öldruckschmierungen" aufrecht zu erhalten. Bei diesen Lagern (Kurbelwelle, Pleuellager, nockenwelle...) werden die lager nicht etwa wie bei "Kugellagern" nur mit öl benetzt, sonder ist in diesem Fall das Öl ein Wichtiger bestandteil des lagers bzw das Öl ist das Lager Selbst!

Das Funktioniert so:
Diese Hochdrucklager bestehen auf der einen Seite aus Hochfestem, poliertem Stahl. Die andere seite des lagers besteht aus einer 3stoff verbindung (Stahl/Polymer/Blei-Zink).

Zwischen diesen beiden teilen ist ungefähr 1/10 mm platz. Dieser Platz wird beim betrieb mit unter Druck gesetztem Öl gefüllt! (Schmierfilm) Durch den extremen druck des Öls Kommen die Beiden Lagerflächen nie in Berührung - Das Öl ist das Lager... Ausgenommen im Startbetrieb, wo noch kein Öldruck herrscht, kommen die beiden flächen gegeneinander - Durch die 3-stoff verbindung kein Problem...

Doch was passiert mit Benzim im Öl?
Das öl wird verdünnt und verliert an Viskosität. Dadurch wird kein ausreichender Gegendruck aufgebaut, und das öl "fließt" nur durch das Lager. Da das benzin mit seinen inhaltsstoffen auch noch agressiv ist, kann das der begin eines lagerschaden sein!

Lass dir auf jeden fall alles schriftlich bestätigen und sprech erstmal mit einem Gutachter - evtl. auch mit deinem Vertriebszentrum oder dem Kundenservice in WOB.

Das war die Bastelstunde von Heute (war mal Mini fahrer)

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Frodo
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:(

Beitragvon Frodo » Samstag 24. Mai 2003, 05:34

Olli hat recht. Wichtig ist, dir das alles schriftlich geben zu lassen.
Denn wenn was passiert, kannste damit zum RA (Rechtsanwalt) laufen.
Das Geld für ein Ersatzmotor mußte dann auiszuholen sein.

Hatte ein ähnlich Fall (war aber wg. Designfehler) mit mein TL1000S und habe eine neue Kupplung und Einspritzer kostenlos bekommen.

Frodo

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beeti
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Beitragvon beeti » Samstag 24. Mai 2003, 16:29

Vielen dank an Olli und Frodo :D
für die schnelle hilfe, was man von WOB
oder meinem händler nicht sagen kann.
nach einem langen Tel. mit WOB ist im
augenblick keiner in der lage, mir so schnell
zu helfen, und mein händler hat keine lust
auf eine schnelle überprüfung, oder regulierung
des schadens, selbst die rep. kosten, für die fehlersuche
neuen sprit, und frisches motoroel, mußte ich erst mal
im voraus zahlen.
ich habe einen dicken hals :twisted: .
gibt es einen sachverständigen, der sich mit sowas auskennt??


mfg
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Beitragvon Yellowbug » Sonntag 25. Mai 2003, 11:06

Schau mal in die gelben Seiten. Da wirst Du geholfen.

Hast Du Rechtsschutz ? Nimm Dir gleich einen Anwalt !!!

Wenn die Dir nicht helfen können/wollen, musst du Dir selbst helfen.
Und denke immer daran:

Es geht um Deine Kohle !!!

Und Dich lassen Sie nachher auflaufen. Deshalb: Wehret den Anfängen !!!

:!: :!: :!:

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Beitragvon Freibeuterin » Montag 26. Mai 2003, 22:32

Genau, Anwalt, ansonsten Tip aus meiner VW-Werkstatt (!!): Wende Dich direkt an VW, schreib nen richtig bös-blöden Brief... damit bin ich bisher tatsächlich immer weiter gekommen....

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Olli
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Beitragvon Olli » Samstag 14. Juni 2003, 11:19

Hey Beeti,

halt uns mal auf dem laufenden....

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ente
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Beitragvon ente » Samstag 14. Juni 2003, 16:43

:( :( :( NIMM DIR SOFORT EINEN ANWALT, EGAL WELCHEN. LASS DEIN AUTO DURCH EINEM VOM ANWALT AUSGESUCHTEN UNABHÄNGIGEN SACHVERSTÄNDIGEN UNTERSUCHEN!!! Sonst bekommst Du Probleme. :evil:


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