ZENSUR!

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Florian
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ZENSUR!

Beitragvon Florian » Sonntag 7. Juni 2009, 09:51

als ob wir es nicht geahnt haben....

http://www.n-tv.de/politik/meldungen/In ... 24230.html

n-tv.de hat geschrieben:
Wiefelspütz redet Klartext
"Internetsperren ausweiten"
Im Unterschied zu seinen Unionskollegen spricht sich der SPD-Innenexperte dafür aus, auch "andere kriminelle Vorgänge" im Internet durch Sperren zu bekämpfen. Kritiker des Gesetzes fühlen sich damit bestätigt.


Wiefelspütz sieht keinen Grund, das Instrument der Sperre nicht auch auf andere Bereiche im Internet anzuwenden.
(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz kann sich vorstellen, die bei Kinderpornografie vorgesehenen Internetsperren auch auf andere Seiten mit kriminellem Inhalt auszuweiten. "Natürlich werden wir mittel- und längerfristig auch über andere kriminelle Vorgänge reden", sagte er der "Berliner Zeitung".

"Es kann doch nicht sein, dass es im Internet eine Welt ohne Recht und Gesetz gibt." Er könne sich vorstellen, auch Seiten mit verfassungsfeindlichen oder islamistischen Inhalten zu blocken: "Eine Zeitung darf ja auch keinen Mordaufruf veröffentlichen." Bislang plant die Regierung nur eine Blockade kinderpornografischer Inhalte im weltweiten Datennetz.
Union widerspricht

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Laurenz Meyer betonte dagegen: "Es geht uns ausschließlich um Kinderpornografie." Sein Fraktionskollege Wolfgang Bosbach sagte der Zeitung: "Ich halte es für richtig, sich erstmal nur mit dem Thema Kinderpornografie zu befassen, damit die öffentliche Debatte nicht in eine Schieflage gerät."
Opposition sieht Sorge bestätigt

Für die innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gisela Piltz, belegen die Äußerungen von Wiefelspütz, dass es um eine generelle Durchregulierung des Internets gehe. "Union und SPD behaupten, Kriminalität zu bekämpfen und bekämpfen in Wirklichkeit das Internet und die Freiheit der Menschen", kritisierte sie in einer Mitteilung. Auch der Grünen-Innenexperte Wolfgang Wieland erklärte, Wiefelspütz bestätige mit seinem Vorstoß Befürchtungen, dass es im Zuge der Kinderporno-Sperren zu einer umfangreichen Zensur im Internet kommen könne. Straftaten im Internet müssten zwar energisch verfolgt werden. "Aber es kann nicht ein Weg einer allgemeinen Zensur beschritten werden, das erinnert zu sehr an chinesische Verhältnisse."

Kritiker des Gesetzentwurfs halten das geplante Vorgehen, Seiten bei Verdacht auf kinderpornografischen Inhalt vom Bundeskriminalamt (BKA) auf eine Liste setzen und von Internet-Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig und unkontrollierbar. Eine Internet- Petition an den Bundestag, den Gesetzentwurf abzulehnen, hat inzwischen mehr als 110.000 Mitzeichner.
Daten werden nicht gespeichert

Vertreter der Fraktionen vom SPD und Union verständigten sich laut "Berliner Zeitung" darauf, dass Daten, die im Zusammenhang mit gesperrten Kinderporno-Seiten erhoben werden, nicht gespeichert oder zur Strafverfolgung genutzt werden dürfen. Der entsprechende Passus im Gesetzentwurf soll gestrichen werden. Die vom BKA erstellten Listen mit zu sperrenden Seiten sollen von einem unabhängigen Kontrollgremium überwacht werden.
Zuletzt geändert von Florian am Samstag 20. Juni 2009, 14:20, insgesamt 1-mal geändert.
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hasibaer
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Beitragvon hasibaer » Sonntag 7. Juni 2009, 10:50

abgesehen davon, das das "das Internet" ganz schön schwer zu überwachen ist, ist es natürlich richtig, das das Internet kein rechtsfreier Raum sein darf.

ein weiteres Problem ist das, selbst wenn irgendwelche suspekten Server gesperrt werden sollten, ist es kein Problem über ausländische Proxies doch wieder Zugriff zu erhalten.

dann müssten diese Proxies gesperrt werden, ... und dann werden die Kreise wirklich so groß, das es in den Bereich der Zensur geht.

also im Ansatz (rechtsfreie Räume zu schließen) nicht verkehrt, aber die Durchführung wird sehr schwer, bis unmöglich.

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Florian
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Beitragvon Florian » Samstag 20. Juni 2009, 12:11

Hier kommt schon der nächste:

www.n-tv.de hat geschrieben:
Forderung aus der CDU
Internetsperren für "Killerspiele"
Nach dem Beschluss des Bundestages, Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten zu sperren, möchte der baden-württembergische CDU-Generalsekretär Strobl auch Seiten mit "Killerspielen" im Netz blockieren lassen.


CDU-Politiker Strobl will "keinen rechtsfreien Raum" im Internet.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Wenige Stunden nach der Entscheidung des Bundestages für Internetsperren gegen Kinderpornografie werden aus der CDU erste Forderungen nach einer Ausweitung der Sperren auch auf andere Bereiche erhoben. Der CDU-Bundestagsabgeordnete und baden-württembergische CDU-Generalsekretär Thomas Strobl brachte im "Kölner Stadt-Anzeiger" Sperren auch für "Killerspiele" im Internet ins Gespräch. "Wir prüfen das ernsthaft", sagte Strobl. "Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein".

Als erste Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden, wo im März dieses Jahres 16 Menschen ums Leben gekommen waren, hatte der Bundestag am Donnerstagabend ein schärferes Waffenrecht beschlossen. Zudem beschloss das Parlament mit den Stimmen der Großen Koalition das Blockieren von Kinderporno-Seiten. In Deutschland dürfen damit erstmals gezielt Internet-Seiten gesperrt werden. Künftig sollen Stoppschilder erscheinen, wenn Seiten mit kinderpornografischen Inhalten aufgerufen werden. Mit diesem Warnhinweis soll Benutzern unmissverständlich klar gemacht werden, dass ein Umgehen dieser Sperre für sie strafbar ist.
"Stoppt die Internet-Zensur"


Kinderpornografische Internetseiten bekommen ein Stoppschild.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Auch nach der Entscheidung verstummte die Kritik an dem Gesetz nicht - besonders der federführenden Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen wird vorgeworfen, sie leite damit Zensurmaßnahmen ein. Die Piratenpartei, die für ein minimal reglementiertes Internet und gegen die staatliche Überwachung von Telekommunikation eintritt, rief für kommenden Samstag zu Demonstrationen unter anderem in Berlin und Hamburg auf. Das Motto laute: "Löschen statt sperren - Stoppt die Internet-Zensur."

"Wir verlangen wirksame Maßnahmen gegen Kinderpornografie und das heißt: Die Inhalte müssen aus dem Netz verschwinden und nicht hinter Stoppschildern versteckt werden", sagte der Vorsitzende Dirk Hillebrecht. Das nun verabschiedete Gesetz bereite den Boden für "Zensurinfrastruktur". Die Koalition betonte aber, dass die Sperren ausschließlich gegen Kinderpornografie eingesetzt werden dürfen.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/meldungen/In ... 73547.html
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Beitragvon Florian » Samstag 20. Juni 2009, 12:12

ich warte auf die Musik-Industrie, die möchten bestimmt auch noch etwas zensieren lassen.
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Beitragvon Olaf » Samstag 20. Juni 2009, 18:07

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Beitragvon Jana » Sonntag 21. Juni 2009, 11:32

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Beitragvon Florian » Sonntag 21. Juni 2009, 11:40

und einen protestsong gibt es natürlich auch:

http://www.youtube.com/watch?v=O4vbdusj7Pk
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Beitragvon Florian » Sonntag 21. Juni 2009, 12:08

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Beitragvon Florian » Sonntag 21. Juni 2009, 12:22

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Beitragvon Florian » Sonntag 21. Juni 2009, 12:27

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Beitragvon Florian » Sonntag 21. Juni 2009, 12:34

hier noch was unsere Politiker schon über das Internet wissen....

http://de.sevenload.com/videos/SyMWUPh/ ... m-internet

Frau Zypries ist sehr interressant.. Was sind Browser???
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Beitragvon Florian » Sonntag 21. Juni 2009, 12:53

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Beitragvon hasibaer » Sonntag 21. Juni 2009, 13:26

ist das nicht ein Duschkopf????

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Beitragvon Florian » Mittwoch 1. Juli 2009, 23:04

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Beitragvon Florian » Donnerstag 2. Juli 2009, 21:37

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